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19.03.2015

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Snowden begeistert auf der CeBit in Hannover

 

„Beobachtet zu werden macht unfrei.“, so formuliert es treffend der Bestseller-Autor und Journalist Glenn Greenwald. Greenwalds Buch „Die globale Überwachung. Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen“ hat weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt, da er in seinem Buch sowie auf seiner Enthüllungsseite die Geschichte des Informanten (Whistleblowers) Edward Snowdens sowie mehrere Geheimdokumente des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA (National Security Agency) veröffentlichte.

Am gestrigen Mittwoch, dem 18. März 2015 war der von den Medien so genannte „Gatekeeper“ (zu Deutsch: Torwächter) auf der Elektronikmesse CeBIT in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover zu Gast. Der Auftritt dieses Journalisten wäre schon gut genug gewesen, er war jedoch selber nur das Vorprogramm für den Stargast des gestrigen Abends, den Informanten persönlich.

Edward Snowden wurde nämlich gestern per Videokonferenz im Rahmen der Global Conferences live hinzugeschaltet. Und sein Auftritt hatte es in sich. So sind seine vor knapp zwei Jahren veröffentlichten NSA-Dokumente an sich schon brisant genug, aber er legt sich darüber hinaus noch mutig mit diesem System an und spart nicht an Kritik an dieser Bundesregierung.

So ist der Whistleblower seit seiner Veröffentlichung der Geheimdienstdokumente auf der Flucht vor den hochgelobten demokratischen Vereinigten Staaten. Aktuell hält er sich in Moskau auf, wo man als Regimekritiker scheinbar leichter seine Meinung sagen kann, als in manch anderen westlichen „Demokratien“. Und dem politischen Westen geht es keineswegs um reine Terroristenjagd, sondern ebenfalls um Datenschützer und IT-Experten, die sich für Verschlüsselungstechnologien einsetzen.

In Deutschland erfährt Edward Snowden große Sympathien beim Volk, unabhängig von der politischen Einstellung. Dass das Volk anders denkt als die Regierung ist für Bundesbürger nichts Neues. Ebenso in dem Fall Snowden. Während trotz der derzeitigen Asylantenschwemme die Mehrheit für die Aufnahme des tatsächlich verfolgten Whistleblowers wäre, lehnt die GroKo unter Angela Merkel ausgerechnet dieses Asylgesuch ab, während hunderttausende abgelehnte Scheinasylanten weiterhin in Deutschland bleiben dürfen.

Der Informant und der Journalist wiesen zu Recht darauf hin, dass dieses wohl zum großen Teil aus Angst vor den Vereinigten Staaten geschehe. So viel zur tatsächlichen Souveränität dieser Republik. Oder wie es der Bestseller-Autor auf den Punkt brachte: „Deutschland hat die Freiheit fallen gelassen, indem es Snowden kein Asyl gewährt hat.“

Für Jubel sorgte auch seine Ankündigung am liebsten selber zur CeBIT zu kommen, falls ihn die Kanzlerin sicher ein- und ausreisen ließe.

Das 2014 im Droemer-Verlag erschiene Buch von Gleen Greenwald kann hierbei jedem Überwachungsstaat-Gegner nur ans Herz gelegt werden. Die Horrorvisionen von George Orwells 1984 wurden und werden durch die technischen Möglichkeiten immer weiter übertroffen. Durch die anderen Themenbereiche wie Big Data sollte jedem bewußt sein, wie man oftmals sogar freiwillig seine Daten für die neuste App eintauscht. Und die Gefahr der Totalüberwachung wird keinesfalls nur durch Geheimdienste alleine vorangetrieben, sondern ebenso durch private Firmen wie Google oder Facebook.

Auf politischer Ebene kann nur eine Partei gegen die Ausspionierung helfen, nämlich die einzige Partei, die sich für die Herstellung einer vollständigen Souveränität Deutschlands einsetzt, der NPD. Denn wirklich souveräne Staaten können auch einem Informanten wie Edward Snowden Asyl gewähren!

(DD)

-Aufzeichnung des Norddeutschen Rundfunks

Fotos: Archiv / www.npd-niedersachsen.de

 

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