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31.08.2016

Lesezeit: etwa 1 Minute

Hurra! Rentner außer sich vor Freude, weil sie Zeitungen verteilen dürfen

Eine Welle von Altersarmut rollt auf uns zu. Das BRD-System wird wegen der rapide voranschreitenden Überalterung und der Milliardenausgaben für die „Geflüchteten“ bald nicht mehr in der Lage sein, die Renten zu bezahlen.

Also wird die Propagandamaschine in Gang gesetzt. Glückliche Rentner erscheinen in Fernsehsendungen, die unbedingt weiterarbeiten wollen. In den „Heute“-Nachrichten vom 30.08.2016 erreichte diese Kampagne ihren – vorläufigen – traurigen Höhepunkt. Vorgestellt wurde eine Frau, die mit 60 Jahren arbeitsunfähig wurde und deshalb nur eine Mini-Rente bezog.

Doch Rettung nahte, in Gestalt einer freundlichen Firma, die der Dame die Chance ihres Lebens bot. Sie darf frühmorgens Zeitungen verteilen! Vor Begeisterung flippte sie fast aus. Dass ihr dies gestattet sei, so äußerte sie sich sinngemäß, käme ihr vor, als ob für sie die Sonne aufgegangen sei. Wegen Geldmangels hatte sie bislang kaum ihre Wohnung verlassen. Jetzt kommt sie endlich wieder an die Luft, bei Wind und Wetter, und wird dafür sicherlich fürstlich bezahlt.

Ein anderer Senior, der natürlich auch ganz freiwillig weiter malocht, freute sich über das Gefühl, gebraucht zu werden, dass man natürlich nur beim Arbeiten hat. Wie schlimm wäre es, wenn er mit einer zureichenden Rente seinen Ruhestand genießen, ja vielleicht sogar Reisen unternehmen könnte.

So bereitet man die Rente mit 70 vor. Zuerst heißt es: Weiterschuften macht Spaß. Dann wird jeder, der es wagt, vor 70 seine Altersvorsorge in Anspruch nehmen zu wollen – und sei er gesundheitlich noch so angeschlagen – in den Medien als Faulpelz und Schmarotzer vorgeführt. Und zuletzt werden Rentenkürzung und Heraufsetzung des Renteneintrittsalters als Gesetze durchgepeitscht.

Glückliche Zeitungszusteller brauchen keine Rente.

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