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19.12.2013

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Braindrain – Entwicklungsländer als Opfer ungezügelter Masseneinwanderung

 

 

Daß Masseneinwanderung dramatische Folgen für die Länder hat, die die Zuwanderer aufnehmen müssen, wird dieser Tage wieder mehr als deutlich. Die Kommunen brechen unter der großen finanziellen Last neu einzurichtender Asylunterkünfte zusammen. In Berlin-Kreuzberg gab es in der Nacht zum Dienstag erneut eine Messerstecherei, der Täter war ein Asylbewerber. Als das Sondereinsatzkommando der Polizei die Situation unter Kontrolle bringen wollte, rückten dutzende Linksextremisten, darunter mehrere Politiker der Piraten und der Grünen, an, um die Asylbewerber gegen die Polizei zu unterstützen.

Dieser Vorfall fügt sich in eine lange Reihe weiterer Vorfälle ein, in der Asylbewerberunterkünfte als Tatort festgestellt wurden. Auch in der sächsischen Erstaufnahmeeinrichtung in Chemnitz kam es bereits mehrfach zu Gewaltausbrüchen. Ebenso kam es im brandenburgischen Erstaufnahmezentrum in Eisenhüttenstadt schon zweimal zu Massenschlägereien zwischen verfeindeten Clans, die nur durch hartes Durchgreifen der Polizei aufgelöst werden konnten. Darüber hinaus kam es dort zu einem Überfall von mehreren tschetschenischen Islamisten auf ein junges Pärchen. Eine schwangere Frau wurde so stark verletzt, sodass sie das ungeborene Kind verlor.

Die Sicherheit in Deutschland nimmt durch Masseneinwanderung sukzessive ab. Laut neuesten Erhebungen leben derzeit 16,3 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln in unserem Land.

Doch sind letztlich nicht nur wir Deutschen die Leidtragenden der Masseneinwanderung. Die Heimatländer der Zuwanderer verlieren oft ihre ausgebildeten Fachkräfte und Angehörigen der Mittelschichten. Es sind zwar in den meisten Fällen Armutszuwanderer, die nach Deutschland kommen. Aber in ihren Heimatländern gehören sie zumeist der Mittelschicht an. Sonst könnten sie sich die Reise nach Europa mittels organisierter Schlepperbanden überhaupt nicht leisten.

Besonders die Fachkräfte, die in den betroffenen afrikanischen und asiatischen Ländern in der Lage wären, für einen wirtschaftlichen Aufschwung zu sorgen, zieht es nach Europa. Hier landen sie aber zumeist nicht auf dem Arbeitsmarkt, sondern auf dem Sozialamt, da ihre Qualifikation für europäische Maßstäbe in der Regel nicht ausreichend ist.

Dr. Hans-Werner Mundt, Seniorberater der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, hat in seinem Sammelband „Herausforderung Afrika – Gesellschaft und Raum im Wandel“ bereits darauf hingewiesen, welche Folgen die Massenabwanderung gebildeter Afrikaner, die gleichzeitig eine Masseneinwanderung in die sozialen Sicherungssysteme Europas ist, für die afrikanischen Staaten und Gesellschaften hat. So leben mittlerweile 37 Prozent der in Südafrika ausgebildeten Ärzte in OECD-Ländern, was sich allen Nelson-Mandela-Beweihräucherungen der letzten Wochen zum Trotz in einem katastrophalen Gesundheitszustand der südafrikanischen Bevölkerung niederschlägt. Laut Schätzungen der Weltbank verlassen jährlich rund 23.000 afrikanische Akademiker (von jungen Facharbeitern ganz zu schweigen) den Kontinent in Richtung Europa, um dort letztlich zumeist im Sozialsystem oder in Asylunterkünften zu landen. Der jährliche Schaden für die Herkunftsstaaten wird auf ca. zwei Milliarden Euro geschätzt. Seriöse Berechnungen haben ergeben, daß 40 Prozent der afrikanischen Akademiker den Kontinent verlassen, in Sierra Leone sind es 53 und in Gambia gar 63 Prozent. Als hauptsächliche Gründe werden „meistens schlechte Bezahlung im eigenen Land, fehlende Forschungsgelder, schlechte Ausstattung, fehlende Vernetzung“ angegeben.

So erweist sich der Asyl- und Zuwanderungslobbyismus der etablierten Parteien als letztlich sehr inhuman, da er die Entwicklungs- und Schwellenländer Asiens und Afrikas ihrer Entwicklungsmöglichkeiten beraubt und sie in die dauerhafte Armut zwingt.


Ronny Zasowk

 

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