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17.10.2012

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Wirtschaft: Hier und jetzt - Steuerentlastungen und Bürokratie-Abbau für den heimischen Mittelstand!

Die Banken haben der Wirtschaft zu dienen und die Wirtschaft dem Volk – nicht umgekehrt. Dieser eigentlich selbstverständliche Grundsatz ist für uns Nationaldemokraten Richtschnur allen wirtschaftspolitischen Handelns. Anders als die etablierten Parteien vertreten wir nicht die Interessen der Großkonzerne und der Finanzindustrie, sondern der kleinen und mittelständischen Unternehmen, des regionalen Handwerks und Handels, die das Rückgrat der Volkswirtschaft bilden und vernünftige soziale Rahmenbedingungen für Arbeitnehmer bieten.

In einer regional verwurzelten und breitgefächerten Wirtschaft sehen wir – anders als die Prediger der Globalisierung – nicht etwa ein Defizit, sondern vielmehr eine Chance, die ländlichen Räume zu erhalten und mit neuem Leben zu erfüllen. Nur so können die sozialen und ökonomischen Belange mit den Bedingungen von Land, Volk und auch Ökologie in Übereinstimmung gebracht werden.

Die NPD ist daher die einzige wirkliche Mittelstandspartei, denn sie fordert eine an der Heimat und am Bedarf der Menschen orientierte, vielseitige und ausgewogene soziale Marktwirtschaft, die ihren Schwerpunkt eben nicht in der einseitigen Exportorientierung sieht, sondern in der Stärkung der Binnenwirtschaft und der regionalen Wirtschaftskreisläufe, um Beschäftigung und Kaufkraft im eigenen Land zu sichern. Wir sagen: Die grundlegenden Bedürfnisse sollen in den heimat- und lebensnahen Wirtschaftsräumen abgedeckt werden, damit diese Räume ihre vielfältige Lebensart und Arbeitskultur wie auch ihre ökologische Integrität erhalten und entwickeln können. Nur durch das wirtschaftspolitische Streben nach solchen dezentralen Strukturen ist die dauerhafte Funktionsfähigkeit der heimischen Märkte sicherzustellen.

Besonders wichtig ist für uns bei allen Überlegungen die Unterscheidung von Real- und Finanzwirtschaft. Gerade anhand der Euro-, Schulden- und Finanzkrise zeigt sich mehr als deutlich, dass das Finanzkapital ein mehr als bedenkliches Eigenleben entwickelt hat, dem keine entsprechende realwirtschaftliche Basis mehr gegenübersteht. Dass die internationale Finanzindustrie auch in Deutschland eine dermaßen zerstörerische Kraft entwickeln konnte, ist nicht zuletzt das „Verdienst“ der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder, die 2004 mit dem sogenannten Investment-Modernisierungsgesetz bei uns den Weg für die als „Heuschrecken“ bekannten Hedge-Fonds frei machte. Seit dieser Zulassung von Hedge-Fonds für den öffentlichen Handel an den Finanzmärkten ist in Deutschland eine wahre „Heuschreckenplage“ ausgebrochen.

Dabei steht die geradezu kriminelle Geschäftsidee der vornehmlich von den USA aus operierenden Hedge- oder Private-Equity-Fonds allen Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft entgegen, wie sie unserem Land über Jahrzehnte Wohlstand und sozialen Frieden garantierten. So kaufen die Hedge-Fonds mit geliehenem Kapital gesunde oder auch durch vorherige Kursspekulationen sturmreif geschossene Unternehmen auf, stellen die Leihsummen als Defizitposten in die Bilanzen der Beutefirmen ein und schlachten diese aus. Das zynische Motto dabei lautet: Kaufen, ausplündern, wegwerfen. Die sozialen Folgekosten trägt natürlich nicht die „Heuschrecke“, sondern die Allgemeinheit.

Die NPD sagt: Es ist an der Zeit, die unheilvollen Entwicklungen umzukehren und den sozial fundierten Nationalstaat als Schutzraum wiederzuentdecken. So plädiert auch der bekannte globalisierungskritische Publizist Jürgen Elsässer in seinem Werk „Angriff der Heuschrecken“ für den Nationalstaat, da nur dieser in der Lage sei, die „globalistischen Attacken der USA“ abzuwehren und unsere Wirtschaft vor dem zerstörerischen Wirken des heimatlosen Finanzkapitalismus zu schützen. Wir Nationaldemokraten fordern daher Steuerentlastungen und Bürokratie-Abbau für den heimischen Mittelstand – und Schutz vor den Attacken ausländischer Großkonzerne und der internationalen Finanzindustrie.

Matthias Behrens,

Listenplatz 4 zur Landtagswahl

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