npd-hannover.de

28.02.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Deutschland im Überwachungswahn

Die Datensammelwut der hierzulande Herrschenden scheint unermüdlich zu sein. Angeblich im Kampf gegen den Terror werden Millionen Daten gespeichert, die Privatsphäre unbescholtener Bürger ausgespäht und mit den mordernsten technischen Möglichkeiten wird zum Sprung zur Rundumüberwachung angesetzt.

Allein im Jahr 2010 wurden 37 Millionen E-Mails und andere elektronische Datenverbindungen überprüft
, gespeichert und mitgelesen. Damit hat sich die Zahl der offiziellen Überprüfungen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verfünffacht. Die Zahlen gehen aus einem Bericht des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages hervor. Die Dunkelziffer dürfte also in Anbetracht dessen, daß eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, noch höher zu verorten sein. Angeblich wurden lediglich E-Mails überprüft, in denen bestimmte Schlagworte wie „Bombe“ oder „Atom“ vorkamen. Auch diese Aussage scheint mehr der Beruhigung von Millionen betroffenen deutschen Internetnutzern als der Aufklärung dieser fragwürdigen Ausspähungen zu dienen.   

Trotz der massenhaften Überprüfungenwurden kaum verwertbare Erkenntnisse zur Terror-Abwehr ausfindig gemacht. Alle Deutschen unter Pauschal-Verdacht zu stellen, scheint nicht die ergiebigste Methode zu sein, die Gefahr des Terrorismus zu bannen.

Es ist ein Skandal und mit Freiheit in keiner Weise zu vereinbaren, daß sowohl der Verfassungsschutz, der Militärische Abschirmdienst als auch der Bundesnachrichtendienst berechtigt sind, willkürlich die privaten Daten und Datenverbindungen von Millionen Bürgern zu durchforsten, die sich nichts zuschulden kommen lassen haben. Auch soziale Netzwerke werden im großen Stil überwacht – alles angeblich im Kampf gegen den Terror.

Allein die Tatsache, daß in über 37 Millionen offiziell überprüften E-Mails lediglich 213 verwertbare Fakten gefunden werden konnten, belegt, daß die Pauschalüberprüfung unzähliger Bürger nicht dem Bannen der Terror-Gefahr dient, sondern der Rundumüberwachung der Bürger schlechthin. Das Internet erweist sich immer stärker als potentielle, dezentrale Machtkonkurrenz für die derzeit Herrschenden, sodaß die Angst umgeht, daß sich über die sozialen Netzwerke auch hierzulande eine breite Volksbewegung zusammentun könnte, um ihrem Unmut gegen das Dauerversagen der selbsternannten Demokraten Luft zu machen.

Das Internet wird immer mehr zu einer politischen Waffe von denen „da unten“ gegen die „da oben“. Diese Tatsache haben die Herrschenden zur Kenntnis genommen und wissen sich nicht mehr anders zu helfen, als ein ganzes Volk unter Generalverdacht zu stellen und die Totalüberwachung mit der Gefahr des internationalen Terrorismus zu legitimieren.

Der internationale Terrorismus jedoch ist ein importiertes Problem, dem nur mit einer verschärften Einreisepolitik und einer konsequenten Rückführung hier nicht hergehörender Fremder entgegenzutreten ist.


Ronny Zasowk   


Flugblätter und vieles mehr beim NPD-Materialdienst bestellen

Eine Spende an die NPD leisten


Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
» Zur Hauptseite wechseln

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: