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24.02.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Europarat als Lobbyist der Perversen

Immer wenn sich eine europäische Institution zu Wort meldet, geht es für uns Deutsche ans Eingemachte. Noch nicht allzu lange ist es her, daß der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die hierzulande praktizierte Form der Sicherungsverwahrung von Triebtätern für angeblich nicht vereinbar mit den Menschenrechten erklärte. Nun meldet sich der Europarat zu Wort, um Sexualstraftäter vor der freiwilligen, operativen Kastration zu schützen.

Weil sich der Europarat und dubiose Menschenrechtsgruppen gegen diesen irreversiblen, aber notwendigen Schritt aussprechen, soll sich nun der deutsche Ethikrat mit diesem Problem befassen.

Die Opfer von Triebtätern fühlen sich zum wiederholten Male erniedrigt und im Stich gelassen, stellt sich die Politik doch nicht auf die Seite der Opfer, sondern der Täter. Wie schon im Fall der Sicherungsverwahrung vertritt der Europarat und der ihm angegliederte Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Interessen der Täter und nicht wie es geboten wäre, die der Opfer.

Obwohl lediglich bei fünf Sexualstraftätern pro Jahr die operative Kastration durchgeführt wurde und somit in den letzten Jahrzehnten die Rückfallquote bei diesen Personen auf 3 Prozent gesenkt werden konnte, soll diese Form der Kastration künftig verboten werden. In einer Kontrollgruppe von Triebtätern, die nicht operativ kastriert wurden, wurde fast jeder Zweite rückfällig.

Grund für die Debatte ist laut dem Europarat primär, daß viele Täter nicht einwandfrei über die Folgen informiert werden würden. Ferner sei der Eingriff „verstümmelnd und irreversibel“.

Die Mitleidstour den Tätern gegenüber kann nur als widerwärtig bezeichnet werden.

Auch die Deutsche Kinderhilfe (DKH) hält die Kastration von Triebtätern weiterhin für geboten, indem sie schreibt: „Das ist ein bewährtes Instrument, das der Staat nicht aufgeben sollte.“ Aus der Perspektive der Opfer sei die Kastration der Täter weiterhin vonnöten.

Es kann nicht Sinn der Gesetze sein, ein Schlaraffenland für perverse Neigungen zu schaffen. Es muß das Ziel sein, den Schutz von Frauen und Kindern wirksam zu gewährleisten. Hierfür ist es notwendig, die dauerhafte Sicherungsverwahrung wieder einzuführen, um tickende Zeitbomben in Menschengestalt lebenslang wegsperren zu können.


Ronny Zasowk


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