npd-hannover.de

10.12.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Nein zu noch mehr Praxisgebühren!

Man sollte meinen, daß Otto Normalverbraucher bereits genug geschröpft wird. Hohe Steuern und Sozialabgaben, Praxisgebühren und unverantwortliche Zuzahlungen zu notwendigen Behandlungen – Gesundheit und soziale Absicherung werden zum Luxus.

Verzichten viele Geringverdiener schon heute

bei der einmal im Quartal anfallenden Praxisgebühr auf notwendige Arztbesuche, plant die Regierungskoalition weitere Maßnahmen, um den Bürger zur Kasse zu bitten. So wird lautstark über eine Reform der Praxisgebühren nachgedacht, derzufolge jeder Arztbesuch kostenpflichtig wird. Desweiteren wird geplant, den Patienten zehn Prozent der Behandlungskosten aufzuerlegen. Daß einige Behandlungsarten wie zum Beispiel Operationen Kosten im vierstelligen Bereich mit sich bringen, bereitet den politisch Verantwortlichen lediglich Achselzucken.



Der Weg zur Zweiklassenmedizin wird weiter beschritten

. Bezieher mittlerer oder kleiner Einkommen würden von der Regelversorgung sukzessive ausgeschlossen. Notdürftige Behandlungen wie in Afrika sind das Zukunftsszenario.



Die Deutschen gehen nach Ansicht der Politik zu häufig zum Arzt.

Mittlerweile erkennen Einzelne, daß die Praxisgebühr in der jetzigen Form keinen steuernden Charakter hat und daher die Anzahl der Arztbesuche nicht auf das gewünschte Minimum reduzieren kann. Nun soll mit noch mehr Praxisgebühren und teuren Selbstbeteiligungen erreicht werden, daß die Deutschen nur noch zum Arzt gehen, wenn sie den Kopf bereits unter dem Arm tragen.



Schon jetzt spülen die Praxisgebühren jährlich 2,8 Milliarden Euro ins Gesundheitssystem.


Die Krankenkassen weisen derzeit Überschüsse auf,

die sie durch bessere Leistungen an die Versicherten weiterreichen sollten anstatt sie noch mehr auszunehmen. Die Umstellung des deutschen Gesundheitssystems vom teuren Nachsorgesystem auf ein effektives Vorsorgesystem, welches vorbeugendes Verhalten spürbar durch Beitragserlässe belohnt, die Abschaffung sachfremder Leistungen wie Werbung und Mitversicherung türkischer Familienangehöriger in der Türkei sowie die Zusammenfassung aller Deutschen in einer Gesundheitskasse würden das Krankenversicherungssystem auf eine stabile finanzielle Grundlage stellen. Es ist auf die Dauer günstiger, breitflächig und zuzahlungsfrei für alle Altersgruppen Vorsorgemaßnahmen anzubieten als am Ende teure chronische und schwere Erkrankungen nur noch lindern zu können.  



Wir lehnen die Zweiklassenmedizin, wie sie die etablierten Parteien mit Praxisgebühren, Bevorzugung privat Versicherter und hohen Zuzahlungen praktizieren, konsequent ab. Die NPD steht für ein Gesundheitssystem, in dem jeder die Versorgung erhält, die er benötigt – unabhängig vom Geldbeutel.  

Ronny Zasowk


Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
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