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29.11.2011

Lesezeit: etwa 1 Minute

Rolle des Verfassungsschutzes bleibt weiter unklar

Landesverband Thüringen

Zu der Verhaftung des ehemaligen stellvertretenden NPD-Landesvorsitzenden Ralf Wohlleben und neuen Spekulationen in den Medien erklärte heute der Thüringer NPD-Landesvorsitzende Frank Schwerdt:

Herr Wohlleben ist bereits seit September 2010 nicht mehr Mitglied der NPD und hat nach meiner Kenntnis auch keine Kontakte mehr zur Partei. Anderslautende Darstellungen sind falsch. Die Foreneinträge aus den Jahren 2008/2009 sind deshalb kein Beleg für derartige Vermutungen.

Die weiteren Ermittlungen werden ergeben müssen, ob sich der Verdacht gegen Ralf Wohlleben erhärtet oder nicht. Angesichts der zahlreichen Ungereimtheiten in dem Fall habe ich meine Zweifel an der Darstellung der gesamten Geschehnisse.

Es ist schließlich keine NPD-Erfindung, daß auch der sogenannte Verfassungsschutz seine Hände im Spiel hatte. Der „Thüringer Heimatschutz“ stand seinerzeit bekanntlich unter der maßgeblichen Führung des V-Mannes Tino Brandt, der schon im Verbotsverfahren am Anfang des vergangenen Jahrzehnts als Belastungszeuge dienen sollte. Heute wurde zudem bekannt, daß sich ähnliche Verdachtsmomente auch bei Beate Zschäpe ergeben.  

Mit derartigen Aktionen soll offenbar von der sich ständig verdichtenden Spur zum „Verfassungsschutz“ abgelenkt werden.

Die NPD wird die weiteren Vorgänge mit der notwendigen Aufmerksamkeit, aber auch mit Gelassenheit, beobachten.

Eisenach, den 29.11.2011

Verantwortlich:
Patrick Wieschke
Pressesprecher der NPD Thüringen

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Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
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