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29.11.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

EU-Rettungspolitik als wahre Geldvernichtungsmaschine

Raus aus dem Euro

Blättert man durch die aktuelle Tagespresse, meint man schizophrenen Autoren aufgesessen zu sein. Da ist in großen Lettern von sinkender Inflation und Preisstabilität die Rede. Reuters meint sogar berichten zu müssen, daß mit 2,4 Prozent offizieller Inflation(der reale Preisanstieg ist wesentlich höher) der Höhepunkt bereits überschritten sei. Die Prophezeiungen einer sinkenden Inflation begründen führende Polit-Banausen der etablierten Parteien ausgerechnet mit der bevorstehenden Konjunkturflaute und den laut Commerzbankerin Ulrike Rondorf schlechten Wachstumsaussichten.

Mit der bevorstehenden Konjunkturflaute und den schlechten Wachstumsaussichten dürften sie Recht behalten– mit den langfristig sinkenden Inflationswerten allerdings nicht. So ist anzunehmen, daß die Europäische Zentralbank (EZB) weiterhin in großem Stil marode Staatsanleihen der hiesigen europäischen Pleitestaaten aufkaufen wird, um von diesen wenigstens kurzfristig den immensen Schuldendruck zu nehmen.

Der Vorsitzende des Freiburger Centrums für Europäische Politik, Lüder Gerken,rechnet damit, daß sowohl die EU als auch die EZB eine Inflation von 10 Prozent billigend in Kauf nehmen werden. Diese Inflationsrate halte er insbesondere dann für wahrscheinlich, wenn die EZB ihre Ankäufe von Anleihen hilfsbedürftiger Staaten weiter ausweite. Auch warnte der Ökonom vor der Einführung der so genannten Eurobonds, die Deutschland in die Haftung für die Schulden anderer Staaten nehmen und somit keine Anreize schaffen würden, die eigenen Schulden zu reduzieren.

Auch die Hebelung des Rettungsfonds EFSF erweist sich mehr und mehr als finanzpolisch teures, aber stumpfes Schwert. Den größten Posten des Pakets übernehmen wie gewöhnlich wir Deutschen. China, Japan und andere finanzstarke, potentielle Geldgeber haben ihr Desinteresse bereits signalisiert. Doch auch ein auf eine Billion Euro gehebelter Rettungsschirm, sollte er irgendwie finanzierbar sein, wird nicht in der Lage sein, größere Volkswirtschaften wie Italien, Frankreich oder gar unsere eigene zu retten.

Ein neuer finanzpolitischer Feuerlöscher wird bereits diskutiert:
die EU-Kommission denkt über die Einführung so genannter Elite-Bonds nach. Darunter kann man sich gemeinsame Anleihen der sechs kreditwürdigsten Euro-Staaten vorstellen. Diese sollten dann Geld einsammeln, um sie den Pleitestaaten im Süden zu leihen. Wahrscheinlich, ohne das geliehene Geld jemals wieder zu sehen. Das Kind der Transferunion hätte also nur einen anderen Namen, das Prinzip der Umschichtung des Geldes von Norden nach Süden im Allgemeinen, von Deutschland in alle Welt im Speziellen bliebe erhalten.

Alle bisher vorgestellten Konzepte – Rettungsschirme, Eurobonds, Elitebonds – erweisen sich für uns Deutsche als gigantische Geldvernichtungsmaschinen, die mit Nachhaltigkeit, Hilfsbereitschaft und Ähnlichem nichts zu tun haben. Wir pumpen Geld in marode Volkswirtschaften und Finanzmärkte, die unter gegebenen Bedingungen nicht überleben und funktionieren können.

Nur ein konsequenter Schnittbei der Schuldenmacherei, die systematische Kontrolle der Banken und Finanzmärkte und die Zurückerlangung der Wirtschafts- und Währungssouveränität durch die europäischen Staaten kann diesem Teufelskreislauf ein Ende bereiten. Das Ende der Geduld ist erreicht. Die politisch Verantwortlichen haben längst kein realistisches Konzept zur Gesundung der europäischen Volkswirtschaften mehr in der Schublade.

Daher: Nein zu Euro und EU – Ja zur D-Mark und zur deutschen Hoheit über die eigenen Finanzen!



Ronny Zasowk


Quelle:http://www.npd-in-rlp.de/
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