npd-hannover.de

22.11.2011

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Eurobonds verletzen deutsche Interessen

Als ob der deutsche Steuerzahler in den letzten Monaten nicht oft genug für das Lieblingsprojekt der etablierten Parteien, den Euro, geblutet hätte, soll schon bald ein weiterer, tiefer Griff in die Taschen vor allem der deutschen Steuerzahler erfolgen

. Ginge es nach der EU-Kommission, den immer zahlreicher sich meldenden Pleitestaaten und weiten Teilen der bundesdeutschen Polit-Schickeria sollen Eurobonds bald Wirklichkeit werden.



Müssen wir Deutschen schon jetzt mit unvorstellbar hohen Milliardensummen die EU-Transferunion am Leben halten

, läuft es künftig mit der Einführung von Eurobonds auf eine Gemeinschaftshaftung hinaus. Die nationalstaatlichen Anleihen sollen abgeschafft, gesamteuropäische Anleihen namens Eurobonds auf den Finanzmarkt geworfen werden. Dies hat nichts anderes zur Folge, als daß sich Pleitestaaten wie Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und weitere Sorgenkinder auf unsere Kosten zinsgünstigere Kredite auf dem Geldmarkt beschaffen können. Die BRD könnte sich hingegen aufgrund der Instabilität der anderen EU-Staaten nur noch überteuert neues Geld beschaffen, was das deutsche Schuldenwachstum zusätzlich anheizen würde. Die Rechnung der fortgesetzten Überschuldung Deutschlands dürfte am Ende wieder niemand anderes als der deutsche Steuerzahler tragen. Auch der Ökonom Ansgar Belke von der Universität Duisburg-Essen bezeichnet Eurobonds als „Weg ins Desaster“.



Die NPD warnt seit Jahren davor, nun soll es Realität werden:

wir Deutschen dürfen nicht nur einmalig hohe Summen quasi als Geschenk nach Südeuropa überweisen, künftig werden wir für jeden Wirtschaftskollaps und für jede Flaute in die Haftung genommen.



Bisher suggerieren die Medien gern, daß Deutschland der finanzpolitische Fels in der Brandung sei.

Doch muß zur Kenntnis genommen werden, daß internationale Anleger sich mittlerweile zunehmend auch aus den Bundesanleihen zurückziehen, weil auch Deutschlands Zukunft aufgrund der derzeitigen Wahnsinnspolitik immer düsterer wird. In der englischen Zeitung „The Telegraph“ heißt es: „Asiatische Märkte verschmähen deutsche Staatsanleihen wegen des Euro-Chaos.“ Internationale Anleger ziehen sich mehr und mehr aus dem Euro-Raum zurück, weil keiner dabei sein will, wenn das Schiff endgültig absäuft. Die ständigen Käufe von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank machen nur allzu deutlich, daß auch Deutschland keine finanzpolitische Insel der Seligen mehr ist.



In dieser Situation, in der selbst die immer als stabil geltenden deutschen Staatsanleihen an Attraktivität verlieren, von einer Vergemeinschaftung der Anleihen des gesamten Euro-Raums zu fabulieren, kommt politischer Schizophrenie gleich. Europa und Deutschland werden regiert von Narren – denen es nur noch um Krisenverwaltung und kurzfristige Achtungserfolge geht, um sich über die gegenwärtige Wahlperiode zu retten.



Die im „Grünbuch“ der EU-Kommission vorgestellten drei Optionen von Eurobonds unterscheiden sich im Kern der Sache nicht: alle führen sie zur Vergemeinschaftung der europäischen Schulden. Der deutsche Steuerzahler soll wieder der Gelackmeierte sein, wenn es daran geht, die griechischen, spanischen, italienischen, portugiesischen, bald auch französischen Schulden zurückzuzahlen. Das Münchener ifo-Institut schätzt die jährlichen Kosten der Eurobonds für uns Deutsche auf 47 Milliarden Euro.



Das hat nichts mehr mit verantwortungsbewusster Politik zu tun – das ist die vollendete Enteignung des deutschen Volkes für fremde Interessen.

Raus aus diesem EU-Völkergefängnis und Brüsseler Finanzchaos bevor die gesamteuropäische Zeche fällig wird und wir Deutschen für das jahrelange Versagen der EU-Bonzen zur Kasse gebeten werden!


Ronny Zasowk

» Zur Hauptseite wechseln

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: