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20.10.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Gewalt in Berlin nur die Spitze des Eisbergs

Die Gewaltexzesse in Berliner U-Bahnen scheinen kein Ende zu nehmen. Schon wieder fiel ein junges Paar vier Schlägern zum Opfer. Die Nationalität der Täter wird der Öffentlichkeit bisher verschwiegen. In den letzten Wochen machten immer wieder schwerste Gewalttaten darauf aufmerksam, daß es mit der Sicherheit in Berlin und anderen Großstädten nicht zum Besten steht.

Flankiert wird diese Tatsache nun aktuell von einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, nach der jeder sechste Berliner Jugendliche in den letzten 12 Monaten Opfer einer Straftat wurde. 12,8 Prozent wurden allein im vergangenen Jahr Opfer einer Körperverletzung. Im Rahmen der Studie wurde ebenfalls festgestellt, daß junge Ausländer häufiger zu Gewalttaten neigen als ihre deutschen Altersgenossen. Jugendliche aus der ehemaligen Sowjetunion und der Türkei führen hierbei die bundesweite Statistik an. In Berlin sind Türken und Araber die einsamen Spitzenreiter.

Diese Zahlen korrelieren mit der Statistik der Berliner Polizei zu Intensivstraftätern. Rund 80 Prozent derjenigen, die als Intensivstraftäter gelten, sind Menschen mit so genanntem Migrationshintergrund. Davon entfallen wiederum 45 Prozent auf arabische, 34 Prozent auf türkische Täter. Als Intensivstraftäter gelten nach Definition der Justizverwaltung Personen,  die innerhalb eines Jahres "in mindestens zehn Fällen Straftaten von einigem Gewicht begangen haben".

Lösungsansätze, die aus lauter Fremdentümelei diesen Zusammenhang von Überfremdung und zunehmender Gewalt gerade unter Jugendlichen ausklammern, müssen notgedrungen ins Leere laufen. Auch müssen „Lösungen“, die nur auf individueller Ebene ansetzen, nicht aber den Verlust verbindlicher Normen und Wertvorstellungen in Rechnung stellen, scheitern. Anonymität, Alltagsmaterialismus und das mediale Propagieren asozialer Verhaltensweisen tragen ihr Übriges dazu bei.

So richtig und so wichtig Polizeipräsenz in Verkehrsmitteln des Öffentlichen Nahverkehrs ist, so nahe liegend der Zusammenhang von Alkohol und Gewalt in Verkehrsmitteln ist, so einseitig wären die Maßnahmen, die nur an diesen Symptomen ansetzten. Kriminalität kann nur ganzheitlich bekämpft werden, indem die Ursachen bei der Wurzel gepackt werden. Dies muß allerdings durch verstärkte Polizeipräsenz, die Verkürzung von Gerichtsprozessen und die konsequente Abschiebung aller kriminellen Ausländer begleitet werden.

Von ganzheitlicher Politik kann in diesem Zusammenhang nur gesprochen werden, wenn Schulen, Medien und die Politik wieder Werte vermitteln, die sich an gemeinschaftlichen Tugenden orientieren. Nur wenn es wieder Vorbilder in den gesellschaftlichen Eliten gibt, denen es nachzueifern lohnt, nur wenn Geld und Konsum ihre Stellung als Alltagsgötzen verlieren und der Charakter und die Leistungen des Einzelnen wieder zum Maßstab für das persönliche Vorankommen werden, nur wenn die Schere zwischen arm und reich erheblich geringer und damit dem Gerechtigkeitsempfinden der Menschen wieder Genüge getan wird, kann wieder Solidarität und Hilfsbereitschaft Einzug in unser Land erhalten.

Berlin, den 20.10.2011


Ronny Zasowk
Referatsleiter Politik

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