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23.07.2008

Lesezeit: etwa 3 Minuten

US- Atomwaffen in Deutschland

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Der Kalte Krieg ist lange vorbei und Deutschland umringt von Freunden.

So denken tatsächlich viele Deutsche. Aber im Pentagon weiß man es besser.

Nach wie vor benötigt der deutsche Vasall- pardon - Verbündeter atomaren Schutz gegen "Schurkenstaaten", die es im Grunde mit deutschen Nation besser halten als der profitgierige Uncle Sam. Nur so ist erklärbar, dass auf dem Fliegerhorst des beschaulichen Eifelortes Büchel(Kreis Cochem-Zell) "atomare Restposten" in Form von 30 Nuklearwaffen von US-Streitkräften gelagert werden. Schließlich möchte das US-Militär überall in der Welt mit Atomwaffen vertreten sein." Die Nukleare Teilhabe" der BRD würde im Ernstfall dazu führen, dass US-Spezialisten deutsche Kampflieger mit atomaren Sprengköpfen bestücken, was unter Umständen nicht nur der letzte Flug für die deutschen Piloten sein würde, sondern auch innerhalb Deutschlands zu atomarer Verwüstung führen könnte, wenn etwa wie geplant NATO-feindliche Truppen in Deutschland gestoppt werden sollen. Derzeitig ist die US-Führung bemüht, ihre 350 Atombomben in Europa, in der Türkei und Südosteuropa zu verlagern. Schließlich müssen Rohstoffe gesichert werden respektive "diktatorische" Regime in Schach gehalten werden.

Es ist bezeichnend, dass die Israel-Freundin Angela Merkel, der souveränen Islamischen Republik Iran, was zu deutsch "Land der Arier" bedeutet, tatsächlich mit Androhung von politischen und wirtschaftlichen Sanktionen die friedliche Nutzung der Kernenergie untersagen möchte, während im eigenen Land Massenvernichtungswaffen eines fremden Staates stationiert sind, mit dem es noch nicht mal einen Friedensvertrag gibt!

Selbst der deutsche Kommandeur des Jagdbombergeschwaders 33 in Büchel darf die US-Atombunker nicht betreten. Authentische "Freundschaft" oder gar vollständige Souveränität sieht anders aus.Die seit 1955 in Deutschland stationierten atomaren Fliegerbomben dienen auch der militärischen Erpressung der deutschen Nation, sollte diese eines Tages den "american way of death" nicht mehr beschreiten wollen.

Erschreckend kommt noch hinzu, dass ein aktueller Bericht der amerikanischen Federation of American Scientists (FAS) auf eine interne Studie der US-Luftwaffe hinweist, die mangelnde Sicherheitsstandards für die amerikanischen Atomwaffenlager in Büchel und in anderen europäischen NATO-Mitgliedsstaaten aufführt. So sollen laut der 118 Seiten starken Expertise erhebliche Unstimmigkeiten bei Personal, Einrichtungen und Ausrüstung aufgetreten sein. Sicherheitsvorschriften würden nicht strikt beachtet und äußere Sicherheitsvorkehrungen seien stark reparaturbedürftig. Bei ihrer Kontrollreise durch Europa trafen Luftwaffenexperten unerfahrene Rekruten als überforderte Bewacher von Nuklearwaffen an. Einsparungen und Verlust erfahrene n Personals seien Hauptverantwortlich für diese Sicherheitslücken, die im Ernstfall zu Lasten des deutschen Volkes gehen würden.

Aber ursprünglich war ja auch die erste amerikanische Atombombe nicht für Japan,sondern für das Deutsche Reich bestimmt.

Wenn es schon Atomwaffen in Deutschland gibt, müssen diese auch unter deutscher Kontrolle stehen. Der völlige Abzug der US-Streitkräfte aus Deutschland ist absolut notwendig für eine souveräne Sicherheitspolitik. Die Russen sind aus Deutschland abgezogen und nun ziehen sich auch die Franzosen nach über 60 Jahren aus der Bundesrepublik zurück.

Im aktuellen Weißbuch, dem Strategiepapier des französischen Verteidigungsministeriums, wurde bekanntgegeben, dass die letzte französische Garnison in Deutschland in Saarburg in den kommenden Jahren zum Bedauern lokaler Politiker geschlossen werden soll.

Für Büchel und andere US-Standorte in Rheinland-Pfalz wünschen wir uns solche Nachrichten auch!

Verantwortlich:
Safet Babic,
Landespressesprecher

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