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10.01.2012

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Die Endphase des Euro, Laatzen wird informiert...

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Besucher der Veranstaltung inLaatzen

Wie geht es weiter mit dem Euro? Oder der unseligen Allianz aus Banken und Politikern?

Am 09.01.2012 veranstalteten die Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch und Carsten Sieling eine Informationsveranstaltung mit dem verheißungsvollen Titel: „Wie geht es weiter mit dem Euro?“
Nun haben die beiden Bundestagsabgeordneten sich Verstärkung geholt, zum einen Felix Kolb vom Vorstand campact und Dr. Heinrich Jagau.

Die Plätze des AES in Laatzen waren gut besetzt. Es sollte eine Offenbarung werden, wer hat Schuld und wie geht es weiter?

Es kam anders.

Herr Miersch begann mit einer leidvollen Geschichte. Ihm wurden Drohungen als Bundestagsabgeordneter zuteil, weil er dem Rettungsschirm nicht fachgerecht begegnete. Er selbst beklagte seine Oppositionsrolle im Bundestag und versprach permanent, alles zu geben, dass es nach der utopischen Regierungsübernahme 2013 besser wird für alle Bürger natürlich. Des weiteren beklagte er den Rechtsruck im europäischen Bereich und die damit schwindenden Einflussmöglichkeiten der SPD und deren Anhänger. Somit erklärt sich vielleicht die mediale Hetzjagd im eigenen Land gegen jeden, der sich im „Rechten“ Bereich meldet. Die SPD sieht die Felle davon schwimmen und schwadronierte, dass es demokratisch zugehen muss in Europa bei der Lösung der Eurokrise. Gut war der gleichfalls nationalpolitische Ansatz: Welche Zukunft werden unsere Kinder nach diesem Eurodesaster haben? Diese Frage stellen wir als NPD im aktuellen Parteiprogramm auch.

Heinrich Jagau vom Sparkassenvorstand war dann angehalten, die Merkelregierung mit Zahlen zu deformieren. Zum Beispiel, dass 75 Prozent das momentane Wirtschaftssystem für ungerecht halten. Das Eurothema ist unpopulär für die kommenden Wahlen und der entscheidende Satz war denn, dass wenn der Euro nicht gerettet wird, ist ein Zusammenwachsen auf europäischer Ebene nicht möglich. Wer hat denn über die Einführung des Euro entschieden? Das Volk? Nein. Möchten denn die Völker zusammenwachsen? Nein, gefragt wurden sie nicht.

Carsten Sieling begann damit, die aktuelle „Sozialdemokratische Diskussion“ zu untermauern. Diese müsse eine klare Orientierung für ein geeintes Europa sein. Nun werden hier die Bürger auch nicht gefragt. Volksentscheide wie in Griechenland werden abgewürgt. Der soziale Zusammenhalt ist wichtig, nur ist es wohl mit der Agenda 10 und den folgenden SPD Gesetzen ganz anders gewesen. Diese führten in Deutschland zu einer immer größeren Kluft zwischen Arm und Reich. Möchte der Bürger diese Truppe wieder am Ruder des untergehenden BRD Flaggschiffes sehen? Wohl eher nicht.
Das kritische Betrachten der Finanzmärkte fordert die NPD im Parteiprogramm ebenso. Na, wer da wohl um die Ecke denkt ...!
 
Dr. Felix Kolb nahm sich des offensiven Widerstandes gegen die Banken an und fand es gut, dem Tränengasnebel der letzten Demo entkommen zu sein. Er stellte die Frage in den Saal: Wer war im letzten Jahr auf einer Demo? Einige Anwesende meldeten sich, wohl alles Grüne von der Anti -Atomdemo. Er rief dazu auf, sich mit Demonstrationen Gehör bei den Politikern zu verschaffen. Da macht er jedoch die Rechnung ohne die linksextremen SA Truppen, die sich jedem gefühlvoll annehmen, die sich gegen das System auflehnen. Diese Truppen wird er noch nie zu Gesicht bekommen haben, sonst hätte er diesen absurden Vorschlag nicht gemacht.

Alles in allem versuchte sich hier die SPD vor einem weiteren Mitgliederschwund zu retten. Andererseits wurde nicht mit einem Wort erwähnt, dass der Verteilungskampf zwischen Steuerzahlern und der Finanzindustrie das eigentliche Problem ist. Die hier geschickt durchgeführte Verschleierung dieser Umstände sind der folgenden Bundestagswahl 2013 zuzuordnen. Auf keinen Fall irgendeine Mitverantwortung eingestehen. Im Grenzfall eines wirtschaftlichen Kollaps werden Enteignungen und Vermögensabgaben erzwungen. Auch der normale Hannoveraner wird sein Fett wegbekommen, wenn es ans Eigenheim, die Riester-Rente oder Lebensversicherung geht. Muss der Staatsnotstand angewendet werden, sind die Grundrechte nichts mehr wert. Das Zusammenbrechen der Währungsunion und der Untergang des Euro sind absehbar. Führende Banker haben das bereits angekündigt. Nun versuchen sich die Verantwortlichen aus der Schusslinie zu nehmen. Das wird ihnen nicht gelingen. Die Risiken und Nebenwirkungen des Finanzdebakels werden dem Bürger wie gewohnt in einer geschönten Version dargelegt. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass auch der Hannoveraner sein Grundrecht auf Mitbestimmung einfordern wird, dann werden die Karten neu gemischt.

Fazit: Raus aus dem Euro!

 

Veranstalter und Gäste

Dr.Matthias Miersch, MdB

Carsten Sieling, MdB, Finanzausschußmitglied

Dr. Felix Kolb, Vorstand campact

Dr.Heinrich Jagau, Sparkassen Vorstand

 

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