02.11.2011
Seit Jahren dürfen wir Deutschen uns in regelmäßigen Abständen Kritik für die hierzulande praktizierte Ausländer- und „Integrations“-Politik gefallen lassen.Hatte vor einigen Monaten der türkische Staatspräsident Abdullah Gül den unsäglichen Unsinn verbreitet, die Türken hätten unser Land nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut (obwohl die ersten Gastarbeiter erst 1961 kamen), und die bundesdeutsche Ausländerpolitik als „menschenrechtswidrig“ bezeichnet, muß sich der durch milliardenschwere Integrationsprojekte gebeutelte Deutsche nun weitere Kritik und Vorwürfe gefallen lassen.
Zu Beginn seines Staatsbesuchs kritisierte der türkische Ministerpräsident Erdogan, daß wir Deutschen uns zu wenig für einen EU-Beitritt der Türkei einsetzen und die Integrationsbemühungen der Türken zu wenig gewürdigt werden. Laut Erdogan stellt man hierzulande zu große Anforderungen an die türkischen Einwanderer, was die Sprache und die Bildung anbelangt. Ebenfalls befindet sich die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft für alle in Deutschland lebenden Türken in seinem Forderungskatalog. Man müsse die Verflechtung der Türken in Deutschland mehr würdigen. Erdogan wörtlich: „Der Gastarbeiter von gestern wird langsam auch Arbeitgeber, Akademiker, Künstler“. Den Intensivstraftäter, U-Bahn-Schläger, Haßprediger und Sozialschmarotzer vergisst Erdogan in seiner Aufzählung.
Kein Land der Welt hat so viele Türken aufgenommen wie Deutschland. Kein Land der Welt verschwendet so viel Geld für die Integration raumfremder Ausländer. Selbst Innenminister Friedrich kommt nicht umhin zu sagen: „Es gibt kein Land auf der Welt, dass so viel Geld in die Hand genommen hat, um Integration voranzubringen." Die Gefängnisse sind voller Ausländer(auch hierbei spielen Türken vielerorts den Spitzenreiter) und was die Bildung betrifft, belegen die Zahlen, daß die türkische Zuwanderung Probleme, aber sicher keine Lösungen mit sich gebracht hat. 30 Prozent der Türken verlassen die Schule ohne jeglichen Abschluß – in einer Wissensgesellschaft wahrlich keine Bereicherung. 20 Prozent weisen keinerlei Deutschkenntnisse auf, bei vielen anderen sind sie mangelhaft. Ein Drittel der in Deutschland lebenden Türken wollen Deutschland sofort wieder verlassen, wenn es für sie keine Sozialleistungen bei Arbeitslosigkeit mehr gibt.
Trotz milliardenschwerer, steuerfinanzierter Integrationsprogramme muß die Integration als gescheitert betrachtet werden. In den letzten 50 Jahren wurden Gelder in astronomischer Höhe verschwendet, um Menschen aus aller Welt(aber vor allem aus der Türkei) zwangszuintegrieren, obwohl weder die Gäste noch die Mehrheit der Gastgeber diese Zwangsintegration wünschten.
Auch die Forderung nach einem EU-Beitritt der Türkei kann nur jemand stellen, der der EU und ihren Mitgliedsstaaten schaden will. Die Türkei wäre der ärmste und mittelfristig bevölkerungsreichste Staat in der EU – und würde wohl endlos am Tropf der leistungsstärkeren Staaten hängen. So wird sie von Experten als „bedauernswert unterentwickelter Schlucker“ bezeichnet. Desweiteren wurde berechnet, daß ein Beitritt der Türkei höhere Kosten pro Jahr verursachen würde als der Beitritt der zehn osteuropäischen Staaten im Jahr 2004, also mehr als 45 Milliarden Euro.
Ganz abgesehen davon, daß die dann bald auch für Türken gültige EU-Freizügigkeit Millionenmassen an neuen Einwanderern nach Europa und vor allem Deutschland spülen würde. Ohne einen Beitritt wird von der EU-Kommission bis 2030 mit einer weiteren türkischen Einwanderung von 2,7 bis 4,3 Millionen Menschen gerechnet. Mit einem Beitritt prognostizieren einige Experten bis zu 15-20 Millionen Personen, die aus der Türkei nach Europa einwandern würden. Grund hierfür ist vor allem das im Vergleich zu Europa erhebliche Bevölkerungswachstum in der Türkei. Derzeit hat die Türkei 73 Millionen Einwohner, 2025 sollen es schon 92 Millionen sein. Die in weiten Teilen des Landes unterentwickelte Wirtschaft hätte zur Folge, daß unzählige derzeit noch subventionierte europäische Regionen nicht mehr gefördert werden würden. Auch die Agrarsubventionen würden zu einem beträchtlichen Teil in die Türkei fließen. So würden wohl jährlich 9 Milliarden Euro aus dem EU-Agrarfonds und 3 Milliarden für ländliche Entwicklungsmaßnahmen in das vorderasiatische Land transferiert werden.
Und das ist nur ein Teilbereich der türkischen Wirtschaft, der Bedarf anmelden würde, vom europäischen Steuerzahler aufgepäppelt zu werden.
Die Türkei und auch die Türken gehören nicht nach Europa, sondern in ihre Heimat, nach Asien. Die Undankbarkeit Erdogans kann von uns Deutschen nur mit der Aufforderung beantwortet werden, seine Landsleute wieder heim in die Türkei zu holen.
Ronny Zasowk
Referatsleiter Politik