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20.08.2010

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Politische Indoktrinierung /Buchpremiere und Lesung im Copthorne Hotel Laatzen

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Politische Indoktrinierung / Buchpremiere und Lesung im Copthorne Hotel
 
 
Am 19.08.2010 um 19.30 Uhr startete die Ereignisreihe der längsten schulischen Indoktrinierung. Oder wie soll die Ausrichtung einiger junger heranwachsender Schüler bezeichnet werden? Der bundesdeutsche Mainstream greift mit seinen volkspädagogischen Mitteln an. Und er hat hier seinen Auftrag teilweise erfüllt. Der an vielen Schulen erzeugte Gruppenzwang, an Projekten gegen Rechts mitzuarbeiten, wird mit aller Kraft geführt. Die sozialen Konsequenzen an den Schulen sind gnadenlos. Wer links oder muslimisch agiert, kann ungestört die Werbetrommel rühren. Die gelobte Meinungsfreiheit ist für Rechtsdenker sehr begrenzt. Wir haben im Schulboten von Schülern der Albert-Einstein Schule entsprechende Informationen erhalten. Viele Schüler sind frustriert über diese politische Entwicklung an den deutschen Schulen.
 
( Die Buchlesung beginnt.)
Zurück zur Veranstaltung. Laatzens stellvertretende Bürgermeisterin Frau Rohde eröffnete die Lesung. Wichtigste Botschaft war, dass der Kampf gegen Antisemitismus fortgeführt werden muss. Die Ergebnisse haben wir beim Angriff auf die Jüdische Tanzgruppe betrachten können. Nun mussten wir von der Projektleiterin Corinna Luedtke erfahren, dass keine Generalprobe möglich war. Nun, da sollte doch nachgebessert werden. Die Lobesrede für die Schüler, es war ein schweres Thema, ist nicht nachvollziehbar. Wäre es nicht lobenswert, wenn sich Heranwachsende mit den aktuellen Problemen auseinandersetzen würden? Da gibt es im Jahr 2010 und in den folgenden noch viel zu klären. Aber nein, erst muss das Wahlvolk eingenordet werden, um ein Abdriften zu verhindern.
 
(Schüler bei der Lesung)
Der Regionspräsident Hauke Jagau formulierte die Standardsätze der Etablierten so wie Herr Miersch es dann auch am Veranstaltungsende tat. Interessant war zu beobachten, dass die SchülerInnen sich mit Ängsten und Nöten auseinandersetzen wollten oder sollten. Dabei sind wohl schon erste Probleme aufgetreten. Wie ist es sonst zu erklären, dass Julia Luedtke in einem Leseteil schwadroniert: „Man sieht Schutt und Asche, Juden werden abgeführt, sie hat Angst, dass es sich wiederholen kann.“ Hoffentlich lassen die jungen Damen keine Folgeschäden erkennen. Das Thema ist ja nicht jedermanns Sache. Die dabei erzeugten Schuldkomplexe sind psychische Narben. Die Schulleiterin der Albert-Einstein Schule Frau Renate Kruse konnte sich nicht davon abhalten lassen, sich als absolut stolz zu bezeichnen, dass sie diese Projektgruppe hat. Nun, da wünschen wir beim Besteigen der Karriereleiter viel Erfolg. Pikant war die Aussage, welche Aufgaben die Schule verfolgt. Es wurde vom Kampf gegen Rassismus, Faschismus und Extremismus geredet. Ja, liebe Hannoveraner, Sie haben es bemerkt, der Kampf gegen Antisemitismus wurde nicht erwähnt. Könnten da eventuell die eigenen muslimischen Schüler in Not geraten?
 
 
Fazit: Der Buchverkauf ist ein Wirtschaftsfaktor. Die Sponsoren haben ihre wirtschaftspolitische Lobbyarbeit geleistet. Die involvierten SchülerInnen werden bei der nächsten Weltmeisterschaft garantiert keine Deutsche Nationalfahne zeigen. Die Schule hat ihre pädagogische Linie politisch korrekt verfolgt. Die SPD wird eventuell, Herr Miersch war ja da, einige Neuaufnahmen verzeichnen können. (Das können sie auch gebrauchen, bei dem seit Jahren anhaltenden Mitgliederschwund.)
 
Sarah Fritzner
 

 

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